Das Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen, 1977 erschienenen Jugendroman "Der gelbe Vogel" von Myron Levoy. Die Handlung spielt in den 1940er Jahren in Queens, einem Stadtteil von New York.

In Europa tobt der Zweite Weltkrieg, die deutschen Nationalsozialisten führen einen erbitterten Krieg und halten noch immer viele Länder besetzt. Das jüdische Mädchen Naomi Kirschenbaum musste im besetzten Frankreich den gewaltsamen Tod ihres Vaters, eines französischen Widerstandskämpfers, mit ansehen. Sie haben gemeinsam versucht, belastende Pläne vor dem Eindringen der Gestapo zu vernichten. Vor den Augen Naomis wird ihr Vater von den Nationalsozialisten erschlagen.

Ihre Mutter flieht mit ihr nach Amerika. Beide leben jetzt vorübergehend bei früheren Bekannten, den Liebmans. Der zwölfjährige Alan, ein jüdischer Nachbarjunge, hat eine schwierige Aufgabe zu erfüllen: Er soll sich auf Bitten seiner Eltern um das seelisch völlig verstörte Mädchen kümmern und es aus seiner verzweifelten Situation befreien – Naomi sitzt nur noch in ihrem Zimmer oder im Treppenhaus und zerreißt Papier in winzige Schnipsel. Den Auftrag seiner Eltern muss Alan allerdings vor Shaun, seinem Freund, und vor seinen Klassenkameraden geheim halten, um nicht ausgelacht zu werden, weil er sich mit einem „verrückten Mädchen“ abgibt.

Mit Hilfe seiner Handpuppe Charlie gelingt es Alan, Zugang zu Naomi zu finden. Zunächst antwortet sie nicht selbst sondern über ihre Puppe Yvette. Die täglichen Besuche bei Naomi sind für Alan schwierig, aber sie macht bei ihren Treffen Fortschritte, spricht, wird freier und kann schließlich die Schule besuchen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft.

Ein Ereignis jedoch, ausgelöst durch das aggressive und rassistische Verhalten eines Mitschülers, lässt Naomi wieder in ihr Trauma zurückfallen.

Die Inszenierung orientiert sich  weitgehend an der literarischen Vorlage und versucht das biographische Schicksal der Betroffenen vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund darzustellen. Um den Schülerinnen und Schülern das Verständnis für die historischen und psychologischen Zusammenhänge zu erleichtern wurde die Instanz eines Erzählers geschaffen, der wichtige Begriffe und Fakten erklärt.

Das Stück enthält wichtige Botschaften für alle Altersgruppen: die Bedeutung von Freundschaft, die Vermittlung von Werten wie Vertrauen, Verantwortung, Treue und Ausdauer. Aber es zeigt auch das Unglück auf, welches durch die blinde und beschämende Diskriminierung anderer Menschen entstehen kann.

Kalender

MGG-Kalender 18-19 mit A-B-Wochen


Gedenkgang am 22. Oktober


Sitzung des Elternbeirats
am 22. Oktober
19.30 Uhr | Raum H208
19.00 Uhr: Tipps und Infos
für neu gewählte ElternvertreterInnen


21. November:
Studieninformationstag
für die Kursstufe 1


18. Dezember, 19.00 Uhr
Vorweihnachtlicher Gottesdienst
Ev. Stadtkirche Durlach


25. Januar: Zeugnisse
und Halbjahresinformationen


BOGY-Woche Klasse 10
20. Mai bis 24. Mai